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Wir trauern um unsere lebendig begrabenen "Privaten" Homepages.

User4User  und  Freunde der >Domain< Hamburg.de     Hamburg, den 19. November 2002


Kondolenz-Liste



 

Einträge, die eure Trauer oder auch eure Enttäuschung über dieses Verhalten von Hamburg.de ausdrücken
werde ich hier präsentieren. Eine einfach eMail mit dem Stichwort "Kondolenz-Liste" genügt.


Kurt Staudt, User4User und "Freunde der >Domain< Hamburg.de"
             



Einstmals, vor langer langer Zeit, im Jahre 2002 passierte es in Hamburg.de

Meine Homepage war kerngesund.
Nun, sie war kein hübsches Kind, dafür aber sehr lebendig.

Sie wohnte in einem Neubau ohne Hausmeister; nur ich wusste das nicht.

Ich wusste auch nicht, dass dieses Haus von Leuten gebaut wurde,
die so etwas in dieser Form noch nie gemacht hatten.
Ich wusste auch nicht, dass dieses Haus auf Treibsand stand
und keine soliden Fundamente besaß.

Aber schon bald machte sich der Geruch von Moder bemerkbar und erste Risse
zierten den einst so schönen Giebel am stolzen Bau der Hanseaten.

Dann kam der rettende Bautrupp; dachte ich.

Er sah, kam und . . . . . . . . . nein, er rettete nicht.
Der Bautrupp war schlecht beraten und untergrub auch noch das schwache Fundament.

Zuerst wurden die etwas schwächeren Mieter des Online-HomePage-Makers
zwangsweise umquartiert, ohne ihnen die versprochenen Hilfestellungen zu geben.
Sie wohnten zwar weiterhin in diesem Hause, ihre Wohnung konnten sie aber
nicht mehr neu tapezieren.

Am 6. November 2002 kam dann das Unvorstellbare:

Die Bewohner dieses Hauses wurden eingesperrt, ohne dass es irgendeine Vorwarnung
gegeben hätte!
Oh, sie konnten sich noch für ein paar Tage mit ihrem Spiegelbild in ein anderes Haus
flüchten, wenn sie stark genug waren, ihr Spiegelbild zu tragen, aber sie konnten nicht
mehr zurück in ihre alte Wohnung, um dort noch eine Nachricht auf ihr neues Zuhause
zu hinterlassen.

Am 18. November 2002 kam es noch schlimmer!

Die Bewohner, die nicht mehr rechtzeitig flüchten konnten, wurden lebendig begraben.
Nicht einmal ein Nachruf konnte geschrieben oder ein Grabstein gesetzt werden.

Die Privaten Homepages wurden samt und sonders namenlos in einem Massengrab verscharrt.
Ein Druck auf den Klingelknopf der alten Wohnung bringt nur den zynischen Kopf eines
Werbebanners zum Vorschein!
Da gibt es keinerlei Hinweis darauf, dass ich hier einmal als Homepage gewohnt habe.

Und selbst der König, der uns regiert, schweigt und schaut weg.

An wen sollen wir Bürger uns nun wenden, wenn wir nicht einmal auf unseren König
vertrauen können?
 

Hier ist Platz für weitere Nachrufe.

Nachruf 2 bis 385

Begrabene werden von Hamburg.de verspottet

Ein Künstler

eMail-Adresse ohne Homepage?

Noch eine der vielen eMails


19. November 2002

Wichtige Info in Sachen "Private Homepages" bei Hamburg.de !

Das neue Management von Hamburg.de hat seine Unfähigkeit,
mit den im Internet üblichen Problemen angemessen umzugehen, unter Beweis gestellt:

Die "privaten" Homepages sind, bei lebendiger Substanz, brutal in ein Massengrab
gekippt worden.

Ob wir mit unseren Bürgerinitiativen da noch einige wenige wieder lebendig heraus holen können, ist schwer zu sagen.
Das hängt jetzt vom politischen Willen unserer "Regierung" in der Hansestadt Hamburg ab.
 

Ein paar wenige Homepage-Besitzer haben noch rechtzeitig Asyl bei unserem freundlichen Nachbarn Schleswig-Holstein.de gesucht und sind dort recht herzlich aufgenommen worden.

- Die uns von Hamburg.de gegebenen Begründungen sind nicht nachvollziehbar ! -


Jetzt sind unsere Volksvertreter gefragt:
Wollen unsere Senatoren wirklich den ehrlichen Dialog mit uns Bürgern
oder fürchten sie diesen eher?
Werden sie uns in dem Bemühen einer Freischaltung der "sauberen" und "echt privaten" Homepages unterstützen???

Für ein Requiem treffen wir uns in den nächsten Tagen im Archiv von Google.de.

Mit dieser Werkzeug-Leiste von Google.de können alle begrabenen Homepages noch eine Weile angesehen und betrauert werden:    http://toolbar.google.com/intl/de/

Hier findet ihr eine Auflistung der lebendig begrabenen Homepages und einen Wegweiser,
wie ihr sie immer noch besuchen könnt:

Liste von einigen der lebendig begrabenen "Privaten Homepages" von Hamburg.de

Auch eine  Kondolenz-Liste  ist in Vorbereitung.
Einträge, die eure Trauer oder auch eure Enttäuschung über dieses Verhalten von Hamburg.de ausdrücken werde ich hier präsentieren. Eine einfach eMail mit dem Stichwort "Kondolenz-Liste" genügt.


Kurt Staudt, User4User und "Freunde der >Domain< Hamburg.de"
             



Eine weitere und wichtige Informationsquelle ist im Forum bei Hamburg.de zu finden.
In seiner Eigenschaft als Koordinator der Bürgernetz-Kommission (Patriotische Gesellschaft) kümmert sich auch Klaus Schleisiek intensiv um dieses schon seit langem bekannte Dilemma:

http://fhh.hamburg.de/dcforum/DCForumID1/369.html    

 

  Kur(t)z  Homepage-Werkstatt   (Eine private und unabhängige Initiative)                                 
 

  Freunde der >Domain< Hamburg.de

Kondolenz - Liste

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26.11.2002  11:45 h   


Kondolenz-Liste


 

 

   


Nachruf 2 bis 385


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  Auch dieser Hamburger Künstler wurde aus Hamburg vertrieben,
  aber er hat überlebt!

Ihr findet ihn jetzt hier: http://www.harald-birgfeld.de 

http://homepage.hamburg.de/alsterwanderweggedichte
Ein Maler, Ingenieur, Dichter, Künstler,
Alsterwanderweg-Gedichte.

  Seht selbst, was Hamburg.de noch von dieser schönen Site vermeldet!
  Die Werbe-Url habe ich allerdings entfernt, das war mir nun doch zu pietätlos!

  Hamburg.de scheint die Werbe-Einblendungen seit dem 25.11.2002
  herausgenommen zu haben.
  Die "Filialen" in Niedersachsen scheinen diese aber fleißig weiter einzublenden.

 
 homepage.hamburg.de  
 
 Schade.
 
Es existiert leider keine Homepage unter der von Ihnen angegebenen URL.
 
Anmerkung:  Ja, sooo kann man unsere Besucher auch noch im Nachherein verspotten!

Kurt, User4User

 

   Neue Auswahl


   Hier der etwas traurige Kommentar von H.


Von Anfang an war die Adresse mit echten Problemen, die auch bei mir
ankamen, zugeschüttet. Alles, aber auch alles zog sich endlos in die Länge.
Als schließlich die privaten home-pages kamen, war gleich die
Speicherkapazität zu klein und die Methode, Texte unter zu bringen, war
nicht nur ungewohnt für mich sondern sie funktionierte nur im Schneckentempo und das immer nur on-line, wenn überhaupt.
Also mich persönlich hat eigentlich nur die tolle e-mail-adresse interessiert:
Das waren der eigene Name@hamburg.de. Das fand ich toll.
Aber ohne home-page ist der Reiz verloren gegangen.
  
   H.

   Eine der vielen e-Mails, die ich erhalten habe:

  Thema: Stellungnahme 
  Datum: 16.11.02 23:14:31 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit

 

Hallo Kurt,

waren meine Frau ich doch schon von der Umstellung Onlinehomepagemaker auf Offlineerstellung nicht begeistert, so schlagen die neuesten Nachrichten dem Fass die Spundwand raus!
Ein Hamburger, ganz Hanseat und Patriot, kann nun nicht mehr seinen Stolz auf die schöne Stadt mit seiner Homepageadresse verbinden und werbewirksam um den Globus schicken.
Wie erbärmlich und kurz gedacht.
Oder will man mit dieser Schliessung uns zur Kasse zwingen?
Gibt es keine technische Lösung, die Spreu vom Weizen zu trennen?
Positiv fand ich es auch, über Hamburg. de unter den Homepages aufgelistet zu sein.
Keine Werbung trübte den Blick auf meine Seiten.
Soll ich etwa demnächst unter Schleswig-Holstein. de segeln?
Zunächst eine kaum denkbare Vorstellung.
Ich wünsche Ihnen für das Gespräch mit Herrn Röthlinger viel Erfolg
und verwenden Sie diese E-Mail in diesem Sinne.

Mit freundlichen Grüßen

         E. + G. H.     
 


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25. November 2002


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