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Das wünscht sich ein User 
bei   Hamburg.de

Letztes Update: 
30.12. 2002    19:40 h
 

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Was 
braucht
 ein User . . . . .  und was  wünscht  er sich?

Oder . . .

Warum bleibe ich bei dem einen Portal hängen
und flüchte bei einem anderen Anbieter?



Zunächst einmal ist dieses seltsame und seltene Gebilde eines "Users"
zu definieren beziehungsweise einzugrenzen.

Hier möchte ich nun die Spezies von Usern betrachten, die nicht so sehr die
Dienstleistungen ihrer Hansestadt benötigen, sondern Jene User,
die sich für ihre Stadt, Nachbarn und Freunde engagieren möchten.
Jene also, die die Bürger ausmachen, die erst das Leben in diese Stadt bringen.

Was  braucht  ein User . . . . .  und was  wünscht  er sich?
Der erste Teil der Frage ist leicht beantwortet, der zweite Teil manchmal unerfüllbar. 

Was sind denn nun diese Goodies für uns Anwender?

Den Bereich "Private Homepages" habe ich hier zumeist ausgeklammert,
da Hamburg.de diese ja gerade hat sterben lassen.
Den vollständigen Text mit der alten Fassung dieser Seite (Private Homepages)
findet ihr im Archiv unter     Archiv/User-x.html


Noch aktuell + Eine kostenlose e-Mail-Adresse reißt keinen mehr vom Hocker.
Aber Web-Mail mit einer Weiterleitung an eine beliebige Adresse, ja, das wird schon interessanter, haben aber auch schon viele andere Portale.
Beerdigt  --- Und bei den von Hamburg.de beim Einloggen versprochenen 
kostenlosen 20  MB  werbefreier Homepage . . .
  . . . oh ha, das ist ein Batzen! 
Da kommt schon so ein wenig Glanz in die Augen
Das bietet soo kein mir bekannter Provider, Hoster oder Portal so ganz kostenlos.
Dieser Bereich ist immer wieder einmal ein Ärgernis --- Werbung? Na ja, geht wohl nicht immer ganz ohne.

Aber mich mit falschen Symbol-Buttons zum Wegklicken, wie dieses Kreuz, das ja für "Beenden" steht ( x ),
in den Werbeschaltflächen anmeiern lassen?
Nee, weg von hier.


Als Nächstes kommt für mich als Anfänger die Hotline dran
Ist die Auskunft kostenlos und fachkompetent?
Stehe ich als Bittsteller oder Partner da?
Betrachtet man mich als Milchkuh, die man mit Telefongebühren abzocken kann 
oder  als mündigen Anwender?

Wie sieht es mit den weiteren Randbedingungen des Portals aus?

Werden die Anmeldedaten verifiziert und erfolgt eine sichere Zusendung des Paßwortes?
Ist das Paßwort gegen Hack-Versuche geschützt?

Nun bei beiden Punkten bekommt Hamburg.de ein klares Minus.
Es erfolgt keinerlei Verifizierung der Daten des Anmeldenden
und jedermann kann die ganze Nacht ausprobieren,
welches Paßwort denn nun passen könnte!

Auch e-bay hat das schon längst gemerkt und nimmt eine Hamburg.de-eMail Adresse nicht als seriös an.


Ja, und dann ist da noch so'n altmodisches Ding wie Vertrauen in den Anbieter.

Werde ich zunächst auf den früheren Online-Homepage-Maker (Editor) gelockt
und merke dann später, daß das eine Sackgasse war, dann kommt Mißtrauen auf.
Hat man mir reinen Wein eingeschenkt und gesagt, daß das eine Beta-Version istoder wird man mir weiterhin, so ab und zu und ganz nebenbei, faule Eier unterschieben? 


Wie mutig ist mein Anbieter einen Fehler zuzugeben und bietet er mir eine
gute und kostenlose Hilfestellung, wenn es mal gekracht hat?

Auch die Verfügbarkeit der Server eines Portals ist ein Kriterium, das schnell 
über meinen Verbleib entscheidet.
Was nützen mir die schönsten Dinge, wenn ich meine Post nicht abholen kann
oder wenn mir meine Homepage zerstört wird.
Auch ellenlange Wartezeiten nehme ich, auf lange Sicht gesehen, nicht hin.


Konkrete Beanstandungen zu dem Portal von Hamburg.de

1. Vergeben, aber noch nicht ganz vergessen:

    Beim ersten Kontakt wurden Geschäftsbedingungen zum Anklicken vorgelegt,
    deren Inhalt irreführend ist. Andere bezeichnen das als unlautere Werbung.
    Es werden 20 MB private Homepage genannt (Stand 7.03.2001). 
    Beim FTP-Upload war aber schon die eingestellte Grenze von nur 10 MB
  
 sichtbar.

    Dieser Punkt wurde von Hamburg.de am  06.06.2001 berichtigt.
    Es standen jetzt echte satte 20 MB zur Verfügung.

    Das Vertrauen der User hat sich Hamburg.de dann aber gründlich
    verscherzt
, als dort die Privaten Homepages am 6. November 2002
    ohne jegliche Vorwarnung (!) gesperrt  wurden.

2. Die Punkte 2 und
3. entfallen aufgrund der gelöschten Privaten Homepages.

4. Die Hotline arbeitete unzuverlässig und bot ein erhebliches Sicherheitsrisiko.
    Bei meinen vier Anrufen zur "Reparatur" meines Paßwortes erfolgte 
    nur ein einziges mal die Sicherheitsabfrage zur ordnungsgemäßen Identifizierung
    meiner Person.

    Auch die von der Hotline aus Hannover (!) an Hamburg.de weitergeleiteten
    Anfragen oder Fehlermeldungen versiegen oft irgendwo. 
    Es erfolgt oft keine Antwort. Ansprechpartner werden von der Hotline
    nicht genannt.

5. Die Handhabung der früheren Gästebücher und auch die Betreuung
    der an deren Stelle getretenen Foren ist äußerst
unglücklich.
   
Da diese ja auch international sichtbar sind, dürften sie zu einem
    Image-Schaden für Hamburg beitragen.
    Es nie klar, ob es sich bei den damaligen Gästebüchern auch um echte
    Gästebücher handeln sollte oder ob sie als Forum oder Anfrage-Medium
    zu betrachten waren.

    Unklar war für den Benutzer auch, wer denn nun der Betreiber des einzelnen
    Gästebuches ist; die Moderatoren schienen austauschbar zu sein.

    Die Wartung und Pflege der Gästebücher spotteten zeitweilig jeder
    Beschreibung.
    Es entstand der Eindruck, daß die Betreiber hilflos sind.
    So blieben Einträge, die den Bestimmungen zur Benutzung eindeutig
    zuwider laufen, viel zu lange sichtbar. Dazu gehören durchaus auch strafbare
    Einträge.

    Und dieses, obwohl die technischen Voraussetzungen zur kurzfristigen Korrektur 
    oder Löschung vorliegen dürften (Auslösen einer eMail beim Niederlegen 
    eines neuen Eintrages).
    Die Beschlagnahme eines User-PC's im Frühjahr 2002 spricht da Bände.

    Gute Antworten in den Gästebüchern waren rar. 
    Zeitweilig wurden auch Wut oder Trotzreaktionen der Betreiber darin deutlich.
    Letzteres kommt sich seit aber dem 14. Mai 2001 so gut wie nicht mehr vor.
    Dafür fehlen dann aber oft Kommentare der Betreiber zu Themen, 
    die für ein breiteres Publikum von Interesse sein könnten.

6. Der Betreiber hat es immer wieder versäumt, neue User darauf hinzuweisen,
    daß sich Teile des Portals noch im Beta-Test Stadium oder in einer Umstellung
  
 (Relaunch) befanden.
    Dieser Hinweis ist bei anderen Portalen und Providern üblich, um die Kunden
    mit in das Projekt einzubinden.

    Den Bogen etwas überspannt hatte der Betreiber von Hamburg.de so um die
    Jahreswende 2000 / 2001 bei einer Umstellung oder Wartung seines Systems.
     - Als die ersten Anfragen und Beschwerden über einzelne zerstörte Seiten der 
     - privaten Homepage im Gästebuch sichtbar wurden, schaltete man eiligst beim
     - Einloggen folgenden Text (sinngemäß):

Die Wartungsarbeiten wurden erfolgreich abgeschlossen.
Dabei sind keine Homepage-Seiten verloren gegangen
(
Anm.: oder zerstört worden?).



Wer gute Vorschläge oder Fragen hat,
der kann mir hier 
eine Nachricht hinterlassen:

 



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